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Gehalt im Referendariat 2026: rund 1.720 bis 1.870 Euro brutto im Monat, je nach Bundesland
Kurz gesagt: Im Referendariat bekommst du als Beamter auf Widerruf Anwärterbezüge. Für ein Lehramt mit Eingangsamt A 13 liegt der Grundbetrag 2026 je nach Land bei rund 1.720 bis 1.870 Euro brutto im Monat. Dazu kann ein Familienzuschlag kommen. Renten- und Arbeitslosenversicherung zahlst du nicht, deine Krankenversicherung aber selbst.
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Monatlicher Grundbetrag für Anwärter, die nach dem Vorbereitungsdienst in das Eingangsamt A 13 eintreten. "Stand" ist der Monat, ab dem der Betrag laut Quelle gilt. In mehreren Ländern ist die Erhöhung für 2026 noch nicht im Gesetzblatt verkündet. Dort nennen wir die Tabelle des dbb beamtenbund oder den letzten amtlichen Stand.
Was du im Ref bekommst: einen Grundbetrag, dazu Familienzuschlag und manchmal Sonderzuschläge
- Anwärtergrundbetrag: Er richtet sich nach dem Eingangsamt, in das du nach dem Ref eintrittst, meist A 13. Für Lehrämter mit Eingangsamt A 12 ist er etwas niedriger.
- Zulagen: Für einige Lehrämter kommt eine Zulage zum Grundbetrag. Die Tabellen führen den Betrag dann als "A 13 mit Zulage" und nennen etwa 35 bis 50 Euro mehr.
- Familienzuschlag: Mit Kindern bekommst du mehr. Die Höhe regelt jedes Land.
- Anwärtersonderzuschlag: Einige Länder zahlen ihn in Fächern oder Regionen mit großem Bedarf, Sachsen zum Beispiel nach einer eigenen Verwaltungsvorschrift.
Nordrhein-Westfalen erhöht den Grundbetrag für Lehramtsanwärter zum 1. August 2026, weil das Eingangsamt für mehr Lehrämter steigt. Das Landesamt schreibt die Betroffenen dazu an.
Was vom Brutto abgeht: keine Rentenversicherung, aber deine Krankenversicherung
Als Beamter auf Widerruf bist du von der Renten- und Arbeitslosenversicherung befreit. Abgezogen werden vor allem die Lohnsteuer und, das ist der größte Posten, deine Krankenversicherung. Die zahlst du selbst: privat für den Teil, den die Beihilfe nicht trägt, oder freiwillig gesetzlich. Wie viel davon übrig bleibt, hängt von deinem Land und deiner Wahl ab.
Was die Krankenversicherung in deinem Land kostet und bis wann du sie brauchst, zeigt dir der Ref-Check.
Ref-Check startenWoher die Zahlen kommen: Gesetz, Landesamt oder dbb-Tabelle, immer mit Stand
Die Länder erhöhen die Besoldung 2026 zu verschiedenen Terminen, meist zum 1. April. Wo das Gesetz schon verkündet ist, nennen wir das Gesetz oder die Tabelle des Landesamts. Wo es noch aussteht, nennen wir die Tabelle des dbb beamtenbund und tarifunion, oft als Entwurf. Fehlt auch die, steht der letzte amtliche Stand da. Wir prüfen die Werte jeden Monat und tragen neue Beträge nach.
Häufige Fragen zum Gehalt im Referendariat
Wie viel verdient man im Referendariat?
Als Beamter auf Widerruf bekommst du Anwärterbezüge. Für ein Lehramt mit Eingangsamt A 13 liegt der Grundbetrag 2026 je nach Land bei rund 1.720 bis 1.870 Euro brutto im Monat. In einigen Ländern ist die Erhöhung für 2026 noch nicht gesetzlich verkündet, dort gilt ein älterer Stand.
Zahle ich im Referendariat Sozialversicherung?
Nein. Als Beamter auf Widerruf zahlst du keine Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung. Deine Krankenversicherung zahlst du aber selbst, privat zur Beihilfe oder freiwillig gesetzlich.
Bekomme ich mit Kindern mehr Geld?
Ja. Zum Grundbetrag kommt ein Familienzuschlag, zum Beispiel für Kinder. Wie hoch er ist, regelt jedes Land selbst.
Ist das Gehalt für die Grundschule anders?
Es hängt vom Eingangsamt ab. Für Lehrämter mit Eingangsamt A 12 ist der Grundbetrag etwas niedriger, in den Tabellen von Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern um 33 Euro. Viele Länder heben das Grundschullehramt gerade auf A 13 an.
Quellen
- LBV NRW: Anpassung der Lehrkräftebesoldung zum 1. August 2026
- Sachsen: Verwaltungsvorschrift Anwärtersonderzuschlag
- Je Land die Quelle in der Tabelle oben.
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